Geographie

Das Mirbellois hat schon immer seine Menschen ernährt. In den keltischen Gräbern fand man Tierknochen aller Art.. Die Mönche aus Bèze legten Teiche an, in denen sie Fische züchteten.

Die Täler der Vingeanne, Bèze, Tille und Albane waren bekannt für den Weizenanbau.  Moderne Anbaumethoden ermöglichen in guten Jahren Ernten von bis zu 100 Doppelzentner pro Hektar.

Die Ebenen sind geschätzte Weideflächen für Milchkühe. Die Qualität der Milch wird sogar auf einem Plakat des Malers Henri de Toulouse-Lautrec (1864 – 1901) gelobt.

1838 begann man mit dem, wie sich zeigen sollte, sehr erfolgreichen Anbau von Hopfen, der in den 1870er Jahren einen beträchtlichen Aufschwung durch Victor Noël erfuhr. 1904 wurden 70 Hektar in Beire-le-Chatel, 51ha in Bèze, 43ha in Tanay und 37ha in Mirebeau bewirtschaftet. Ende des letzten Jahrhunderts wurde der Anbau, zuletzt in Bèze, eingestellt.

Von den 21 Gemeinden gibt es kaum eine, die nicht von einem Wasserlauf durchzogen ist, die keinen Graben, keine Quelle hat. Deshalb kann man heute noch mehr als zwanzig der damals errichteten Waschhäuser sehen.

Es ist eine fischreiche Gegend. Die Forellen der Bèze sind ebenso bekannt wie die Hechte der Vingeanne und der anderen Flüsse. Daneben gibt es noch den Barsch, die Plötze, die Schleie, die Brachse, u.v.m.

Die großen, im Sommer angenehm kühlen Wälder wandern allmählich wieder zurück in die Dörfer. Die zwei größten: der Staatsforst von Mirebeau und der Wald bei Renève. Die Eiche ist die vorherrschende Baumart. An zweiter Stelle kommt die Buche, danach die Weißbuche.Es wurden auch Versuche gemacht, Nadelhölzer anzusiedeln.
Viele Einwohner profitieren vom Holzungsrecht für ihre Heizung.